Comptonstreuung

Arthur H. Compton beobachtete die Streuung von Röntgenstrahlen an Elektronen in einem Kohlenstofftarget und fand gestreute Röntgenstrahlen mit längerer Wellenlänge als der Einfallenden. Der Unterschied der Wellenlänge vergrößerte sich mit dem Streuwinkel, gemäß der Comptonformel:

Compton erklärte die Messdaten mit Annahme der Teilchennatur des Lichts und unter Anwendung der Energie- und Impulserhaltung beim Stoß zwischen Photon und Elektron. Das gestreute Photon hat niedrigere Energie bzw. größere Wellenlänge (Planckbeziehung).

Zu einer Zeit (Anfang der 1920iger) als die Teilcheneigenschaft des Lichts (Photonen), aufgrund des Photoelektrischen Effekts noch debattiert wurde, gab das Comptonexperiment einen klaren und unabhängigen Beweis für ein teilchenähnliches Verhalten. Compton erhielt 1927 den Nobelpreis für "die Entdeckung des nach ihm benannten Effekts".

BerechnungCompton StreuexperimentHerleitung der Formel
Index

Große Experimente der Physik

Literatur:
Compton
 
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